Nachruf

Dieser Blog ist tot. Hier gehts weiter:

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23.10.08 12:00, kommentieren

Zitat der Woche

"Tag für Tag trinke ich eine Flasche Wein zum Essen, und diese Zurückhaltung übe ich erst wenige Jahre." - Wolfram Siebeck in seine Kolumne im ZEIT-Magazin

29.2.08 09:21, kommentieren

Neues von der Weltwoche

Die Weltwoche - ein SVP-Blatt? Denkste. Die Weltwoche ist gegen alle Parteien. Ihr Starjournalist Urs Paul Engeler schreibt in der neuesten Ausgabe unter dem Titel "Das Modell SVP ist gescheitert" eine Abrechnung mit der Blocher- & neuerdings Brunner-Partei. Nicht der erste und sicher auch nicht der letzte einer Reihe von SVP-kritischen Artikeln in den letzten Monaten.
Die Weltwoche bleibt mein Lieblingsmagazin (sorry, Thomas).

3 Kommentare 27.2.08 22:44, kommentieren

Revolutionäre Einsichten?

Der einst als allmächtig geltende Ex-Notenbankchef der USA, Alan Greenspan, erklärt im ZEIT-Interview ,dass Zentralbanken und Regierungen die Finanzwelt immer weniger steuern können, weil die privaten Märkte zu stark seien. Nee, echt? Genau das sagen liberale Ökonomen und Philosophen doch seit Jahrhunderten. Der Staat SOLL die Finanzwelt nicht steuern können, und Zinssenkungen, wie die amerikanische Zentralbank sie jetzt zum zweiten Mal innert kürzester Zeit vornimmt, sind nur eines: Wettbewerbsverzerrung. Wenn die Wirtschaft Scheisse baut, soll sie das selber ausbaden. Kann sie auch, muss sie auch, und der Staat hat dabei gar nichts zu suchen.

1 Kommentar 31.1.08 09:55, kommentieren

Nokia in Deutschland

Dass eine internationale Firma ein Werk in einem Land schliesst und in einem anderen Land eins aufmacht, ist angesichts der Globalisierung nichts ungewöhnliches. Bedauerlich für die Betroffenen, aber so läuft der Markt. Wenn er richtig liefe, und die Politik nicht die ganze Zeit regulierend eingriffe, würden sie wahrscheinlich sogar leicht einen neuen Job finden. Ein Staat aber, der Subventionen zahlt, an so grosse Firmen wie Nokia - eine multinationale Firma mit Milliardengewinnen, die Geld vom Steuerzahler bekommt (immerhin fast 100 Millionen), das ist pervers.

Die Firma nimmt's dankend an, das kann man ihr vorwerfen, das grössere Problem ist aber, dass der Staat das überhaupt anbietet. Im FAZ-Interview sagt der Nokia-Chef allerdings, seine Firma hätte "das Geld gebraucht". Was entweder eine skrupellose Lüge ist (sehr wahrscheinlich) oder ein Armutszeugnis seiner Firma, die offenbar nicht kräftig genug ist, um auf eigenen Beinen zu stehen, und Geld vom Staat braucht. Was einige Politiker in Deutschland momentan zu dieser Sache meinen, ist unterste etatistisch-populistische Schublade, aber der Herr Nokia-CEO ist leider auch nicht viel besser.

25.1.08 00:25, kommentieren

Dipl.Alk.

Beunruhigende Schlagzeilen auf Welt Online: Jeder dritte Student hat ein Alkoholproblem! Immerhin beruhigend für Geisteswissenschafter: Die Juristen treiben es am buntesten.
Und nur magere 2 % halten sich an die vier goldenen Regeln der Gesundheitsapostel: kein Alkohol, kein Nikotin, viel Sport, viel Obst und Gemüse. Dafür 18 % an gar keine.
Schlimm? Nicht mehr als ein Abbild der Gesellschaft. Bald wird der Staat Alkohol und ungesunde Ernährung genauso bekämpfen wie heute schon das Rauchen - als wären die Bürger unmündige Kinder, die nicht selber entscheiden können, wie sie leben wollen.

21.1.08 13:15, kommentieren

Die versteckte Theologie der analytischen Philosophie

"Die Welt ist alles, was der Sündenfall ist", meinte der Religionswissenschaftler und PhilosophJacob Taubes, den Henning Ritter in der Wochenendausgabe der F.A.Z. würdigt, in Abwandlung des berühmten ersten Satzes von Wittgensteins Tractatus: "Die Welt ist alles, was der Fall ist."

19.1.08 12:23, kommentieren